Der Zweckverband Wasserversorgung Hohenberggruppe signalisiert Entspannung
Die Situation bei der Trinkwasserversorgung im Versorgungsgebiet hat sich gebessert und so hat der Verwaltungsrat ganz aktuell seine weitreichenden Empfehlungen von Mitte Juli, wie das Bewässerungsverbot öffentlicher Flächen, wieder gelockert. Nichtsdestotrotz appelliert der Verband, mit dem kostbaren Trinkwasser sparsam und verantwortungsbewusst umzugehen.
Fußballrasen darf wieder bewässert und Tennisplätze können
wieder beregnet werden, ebenso müssen kommunale Grünflächen im
Versorgungsgebiet des Zweckverbandes Wasserversorgung Hohenberggruppe nicht
länger auf das wertvolle Nass verzichten. Der Verwaltungsrat hat jetzt seine
vorgeschlagenen verschärften Maßnahmen, die auch Bewässerungsverbote vorsahen,
wieder zurückgenommen. Die Aufhebung greift ab dem 3. September. Begründet wird
der Schritt mit der wieder entspannteren Versorgungslage und aktuellen Wetterprognosen,
sodass nicht mit weiteren Engpässen bei der Wasserbereitstellung zu rechnen
ist.
Aufgrund der lange Zeit anhaltenden Trockenheit, hoher
Temperaturen und infolgedessen erhöhter Wasserabnahmen durch die Verbraucher
war die Wasserversorgung der 28 Mitgliedskommunen im Zweckverband
Wasserversorgung Hohenberggruppe immer wieder am Limit angekommen.
Schon in der dritten Juniwoche appellierte die
Verbandsleitung vorsorglich, Trinkwasser zu sparen. Weil es weiterhin sehr
trocken und heiß blieb, verschärfte sich aber die Situation zusehends und man
erreichte die Leistungsgrenzen bei der Versorgung. Der Verwaltungsrat reagierte
und empfahl seinen Mitgliedkommunen als Ergebnis einer außerplanmäßigen Sitzung
Mitte Juli drastischere Maßnahmen: Öffentliche Sport- und Freizeitanlagen sowie
kommunale Grünanlagen dürfen nicht mehr bewässert werden.
Die konsequente Umsetzung hat mit dazu beigetragen, dass
sich die Versorgungslage spürbar entspannte. Der Verbrauch an Trinkwasser ist
in den Kommunen zurückgegangen und auf niedrigerem Niveau stabil. So konnten
sich die Wasserstände in den Hochbehältern zwischenzeitlich erholen. Das gilt
jedoch nicht für die Tiefwasserbrunnen, deren Pegel weiter recht niedrig sind;
auch die Quellen schütten noch lange nicht wie gewohnt. Um hier in normale
Regionen zurückzukehren fehlt weiterhin eine länger andauernde Regenperiode.
...dass im Jahr 1936 das Schultheißenamt in Bürgermeisteramt umbenannt wurde